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Übersicht

Der Fokus unserer wissenschaftlichen Arbeiten liegt auf der Wahrnehmung von Sprachsignalen unter Berücksichtigung audiologischer, technischer, linguistischer und neuropsychologischer Aspekte. Ziel ist die Verbesserung der Diagnostik und Rehabilitation von Hörstörungen im Rahmen translatorischer Forschung, bei der grundlegende Erkenntnisse gewonnen werden, die in klinisch anwendbare Prozeduren einfliessen sollen.

 

 

Wir beschäftigen uns derzeit u.a. mit folgenden Fragen:

 

 -Kinder mit Hörgeräten und Cochlea Implantaten: Welche Entwicklung hinsichtlich der lautsprachlichen Kommunikation durchlaufen Kinder mit Hörhilfen? Spielt der Zeitpunkt der Intervention (Hörgeräteversorgung, Implantation) eine Rolle? Welche Unterschiede ergeben sich zwischen Kindern mit CI und mit Hörgeräten?

 

-Hören im Alter: Welche sensorischen, zentralen und kognitiven Leistung spielen bei älteren Menschen insbesondere im Hinblick auf das Sprachverstehen in akustisch schwierigen Situationen eine Rolle? Welche Maßnahmen lassen sich daraus bezüglich der Rehabilitation von Hörstörungen ableiten?

 

-Trainingsmaßnahmen im Rahmen der Rehabilitation von Hörstörungen: Welche Möglichkeiten des auditiven und kognitiven Trainings ergeben sich für Kinder und Erwachsene mit Hörstörungen? Welche audiologischen, pädagogischen und neuropsychologischen Aspekte spielen eine Rolle?

 

-Welche Versorgungsaspekte ergeben sich hinsichtlich der Rehabilitation von Hörstörungen mit technischen Hörhilfen? Wie können Schlüsselfaktoren bei der Hörgeräteversorgung erfasst und modelliert werden? Welche Präferenzen für verschiedene Versorgungssysteme ergeben sich bei Patienten und bei in die Versorgung eingebundene Berufsgruppen?

 

-Welche Mechanismen spielen bei der Sprachwahrnehmung mit Cochlea Implantaten eine Rolle und wie kann die Signalverarbeitung modifiziert werden, um bestimmte Merkmale (z.B. Prosodie) besser übertragen zu können?

 

- Welche auditiven und nicht-auditiven Faktoren sind bei der Hörgeräteversorgung von Bedeutung und wie kann diese auf Basis verschiedener Modellvorstellungen optimiert werden (BMBF-gefördertes Verbundprojekt "Modellbasierte Hörsysteme")?

 

-Welche kognitiven Leistungen spielen bei der Sprachwahrnehmung eine Rolle und wie können sie im Rahmen sprachaudiometrischer Verfahren berücksichtigt werden?

 

- Welche erweiterten diagnostischen Möglichkeiten ergeben sich durch die Erfassung von kognitiver Belastung und Höranstrengung beim Sprachverstehen in anspruchsvollen Situationen und wie können sie bei der Evaluation von Hörhilfen genutzt werden?

 

- Wie interagiert die Wahrnehmung auditiver und visueller Sprachmerkmale und wie sollte diese Interaktion bei der Diagnostik und Rehabilitation von Hörstörungen berücksichtigt werden?



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