Onkologie
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Onkologische Forschung des Jean-Uhrmacher-Institutes

Karzinome im Kopf-Hals-Bereich stehen an 6. Stelle der Krebserkrankungen weltweit und in über 95% handelt es sich um Plattenepithelkarzinome. Die Therapie besteht in der Regel aus einer Kombination chirurgischer Konzepte mit Strahlentherapie, die gegebenenfalls mit Chemotherapie kombiniert wird. Etablierte Risikofaktoren für die Entwicklung der Kopf-Hals-Karzinome sind Alkohol- und Nikotinabusus. Die Infektion mit onkogenen humanen Papillomaviren (HPV) als unabhängiger Risikofaktor für Kopf-Hals-Karzinome wird zunehmend diskutiert. Die Prognose der Kopf-Hals-Karzinome hat sich in den letzten 30 Jahren nur unwesentlich verändert. Möglicherweise können neoadjuvante Therapien gegen HPV in der Therapie der Kopf-Hals-Karzinome in Zukunft genutzt werden. Des Weiteren sind Therapien gegen Wachstumsfaktoren in der Erprobung. Die Projekte der Arbeitsgruppe Onkologie am Jean Urmacher Institut beinhalten Untersuchungen, die in Zukunft eine stärker individualisierte Aussage über die Tumorprognose und Tumortherapie ermöglichen sollen. Außerdem werden in der Arbeitsgruppe Untersuchungen zu juvenilen Kopf-Hals-Karzinomen durchgeführt.


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